Alles rund um den Musikverein im Jahr 2015/2016

AKTUELLES AUS DEM JAHR **2016**

31. Dezember 2016 - Das Jahr im Rückspiegel

Bevor das alte Jahr 2016 endgültig Adieu sagt und wir für 2017 unsere Wahrsagerin Frau "Café de Sud" bemühen, klappen wir noch einmal den Rückspiegel aus und lassen das Jahr Revue passieren.

Die Zeichen Alpha und Omega begleiteten uns nicht nur am Jahresanfang und am Jahresende, vielmehr wurden uns in diesem Jahr die Zeichen der Vergänglichkeit, des Kommens und des Gehens öfter vor Augen geführt.

Zu Beginn des Jahres stand aufgrund der (leider nun permanenten) Terminverschiebung des Seniorenfaschings die Eröffnung des Breitenauer Bauernballs im Mittelpunkt. Im April hatten wir abermals den Weg nach Grünbach gesucht um uns den Bewertern der BAG Neunkirchen zu stellen - mit dem Ergebnis durften wir durchaus zufrieden sein. Ein Jammern auf hohen Niveau bzw. die recht eigenwillige Auslegung von Bewertungen gehört wohl schon zur Volksseele der Musikanten.

Schön, dass die Fronleichnamsprozession in Schwarzau mit dem MVB kein One-Hit-Wonder war, sondern ein traditionelles Revival erlebt. Einen Kurzzeitbesuch im Gefängnis kann wohl kaum ein Musikverein in diesem Zusammenhang aufweisen.

Wider Erwarten war das Kirtagbaumaufstellen und der Gemeindekirtag selbst vom Wetter diesmal kaum beeinträchtigt - ein wenig Glück und ein leicht zeitlich adaptiertes Programm machten dies möglich.

Wo viel Licht, da auch viel Schatten - das Sommerkonzert ging nicht nur sprichwörtlich baden. Die Schlechtwetterfront und der Konzertbeginn waren nahezu perfekt synchron, d.h. wir mussten das Konzert abbrechen. Passend wäre hier wohl die Polka "Unter Donner und Blitz" gewesen. Ob wir 2017 abermals dieses witterungsbedingte Wagnis eingehen steht noch in den Sternen.

Waidmannsfeld ist immer eine Reise wert - ich möchte den Begriff "Tradition" nicht überanstrengen, aber der Dämmerschoppen in Waidmannsfeld entwickelt sich zur Regelmäßigkeit. Diesmal lief aber unser singender und spielender Bürgermeister Helmut Maier zur Höchstform auf. Ob es an der "Höhenluft" oder dem zuhörenden Gastverein Terfens lag konnte nicht gänzlich geklärt werden.

Ein Heimspiel gab es beim Feuerwehrfrühschoppen samt Feldmesse im August 2016 und im Folgemonat auf der Breitenauer Wiesn.

Mit dem Schneeberg vor Augen durften wir in Puchberg am Schneeberg ein Parkkonzert musikalisch umrahmen - rein subjektiv gesehen hätte sich dies mehr Zuhörer verdient.

Die Leider-Doch-Nicht-Wiederholung der Wahl zum Bundespräsidenten am 02.10.2016 führte dazu dass wir unseren Oktoberschoppen umsonst auf 09.10.2016 verschoben haben. "Mitgenommen" haben wir allerdings die TK Flatz, die zahlreichen Besucher und die gute Laune - hier passte der Klebstoff.

Kurz vor der Adventszeit war unser Herbstkonzert geplant - Das musikalische Einstudieren und das Show-Programm war eigentlich schon abgeschlossen. Durch das zu frühe Ableben der Gattin unseres Kapellmeisters war aber an ein Konzert, welches hauptsächlich auf Humor und Sketches basierte kaum zu denken. Trotz dieser kurzfristigen Absage "verirrten" sich nur 2 Gäste zum Steinfeldzentrum - hier klappte das mündliche und das soziale Netzwerk perfekt. Diesem Netzwerk wollen wir aber schon anvertrauen, dass wir das abgesagte Herbstkonzert im Jahr 2017 einplanen.

In diesem Zusammenhang wollen wir auch kurz an alle im Jahr 2016 verstorbenen Familienmitglieder von Musikkollegen sowie Gönner/Musibär'n des MVB gedenken.

Wie nahe Alpha und Omega aneinander stehen zeigt sich auch daran, dass wir unserer Margot und ihrem Jürgen zur Geburt des Sohnes Jakob gratulierten durften - manch einer hatte selbst beim Dämmerschoppen in Waidmannsfeld noch keine Vermutung über den baldigen Geburtstermin. Der Autor dieser Zeilen selbst erst nach der Geburt ;-)

Die besinnliche Zeit läutete dann der Advent ein - eine Reihe von Adventfeiern, musikalisch umrahmt von Bläsergruppen sowie das traditionelle Weihnachtsliederblasen in Breitenau rundete das kalendarische und das musikalische Jahr ab.

(HaMa)

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18. November 2016 - !! Herbstkonzert MVB ABGESAGT !!

Aufgrund des zu frühen Ablebens einer dem MV-Breitenau nahe stehenden Person müssen wir das diesjährige Herbstkonzert, geplant für So, 20.11.2016 leider absagen.

Da diese Absage sehr kurzfristig verlautbart wird, bitten wir Sie / Dich diese Information an alle Konzert-Interessierten weiterzugeben / weiterzusagen.

Das bereits vollständig einstudierte Programm wird im kommenden Jahr 2017 im Rahmen eines Konzertes dargeboten werden.

Bitten um Verständnis, dass wir derzeit noch keinen Ersatztermin nennen können.

Sie werden via www.mvbreitenau bzw. via Facebook bzw. Plakate dahingehend informiert werden.

(HaMa)

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09. Oktober 2016 - Oktoberschoppen in Breitenau

Irgendwie fühle ich mich wie ein Redakteur von irgendeiner Gratiszeitung, der über Geschehnisse berichtet, bei denen er gar nicht zugegen war und zu denen er seiner Fantasie freien Lauf lassen kann/muss. Denn den Besuch des diesjährigen MVB-Oktoberschoppens hat der Schreiber dieser Zeilen leider auslassen müssen. Um aber nicht in oben zitierte Kaste (ab)klassifiziert zu werden, habe ich diverse Eindrücke von Kollegen eingeholt und so manchen Vergleich angestrengt. Indirekt federführend möchte ich die körperlich größte Klarinettistin hervorheben.

Klar: Der gute, alte Oktoberschoppen wie anno dazumal im Gasthof Sindlhofer kann und konnte nicht wieder erweckt werden. Der Zahn der Zeit fordert Anpassungen an neue Rahmenbedingungen und neue Gegebenheiten. Im Vorjahr hatten wir noch ein Zelt hinter dem Steinfeldzentrum aufgebaut, um das "Feeling eines Zeltfests" zu (er)wecken.

Freilich: Witterungsbedingt ist der Oktober eine Art Wetterscheide, zumal es noch sommerliche aber auch vorwinterliche Temperaturen haben kann. In diesem Jahr haben sich die Temperaturen nicht aus dem Keller „herausgetraut“, weshalb es die Rückkehr in den Saal gab.

Oktoberschoppen im Saal des Steinfeldzentrums? Ja, das hatten wir schon einmal, diesmal haben wir versucht die Kritikpunkte von damals zu vermeiden bzw. zu kaschieren. „Vielleicht etwas zu kitschig dekoriert“, hat vielleicht mancher gemeint, andere haben gelobt, ein Vergleich mit so manchen Wiesn-Zelten in Wien oder München wäre erlaubt. Wir haben aber immerhin keine "Wiesn-Polizei" gebraucht, "unsere" Polizisten sind eher Adabeis im Gästebereich gewesen - auch hat es keine Taschenkontrollen gegeben und eine durchaus freundliche Preisgestaltung.

Kurz: Der vermeintlich unpassende Saal des Steinfeldzentrums hat sich in ein "Oktoberschoppenzelt" mit Komfort verwandelt. Etwas abseits des Festsaals ist es darum gegangen, unsere Weinkost und dort den passenden Wein zu entdecken. Aus Sicht einer bekannten Klarinettistin ist die Weinkost bestens besucht gewesen, auch die von uns ausgesuchten Weine haben den Geschmack der Gäste offenbar getroffen.

Die Musik hat ebenfalls großen Anklang gefunden: Für das musikalische Oktoberschoppen-Flair sorgten die Musikkollegen der Trachtenkapelle Flatz.

Mit geballter musikalischer Kraft ist der Oktoberschoppen dann in den Nachmittagsstunden zu Ende gegangen und mit einem geselligen Ausklang abgerundet worden.

(HaMaVic)

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20. August 2016 - Waidmannsfelder Kirtag

Führen Sie folgende Reihe fort: Musikverein Breitenau - Bundesmusikkapelle Terfens - unser singender Bürgermeister - Wurst?

Richtig!

Darauf folgt natürlich "Dämmerschoppen in Waidmannsfeld". In folgenden Zeilen soll nun etwas Licht ins dämmrige Dunkel gebracht werden.

Wie bereits im Vorjahr folgte der MVB der Einladung der bestens befreundeten Kapelle nach Waidmannsfeld. Den Weg dorthin fanden wir bzw. der Bus-Chauffeur heuer schon sehr gut. Auch einige Privatfahrer brauchten dieses Mal kein Navi mehr. Zum Glück, denn in dieser Gegend wird immer wieder darauf hingewiesen, nicht dem Navi zu vertrauen - womöglich hat sich schon einmal jemand nach Waidmannsfeld und Umgebung verirrt?

Dem ersten Anschein nach könnte man dies bei der Bundesmusikkapelle Terfens aus Tirol vermuten - ganz so abwegig war aber der Besuch in Waidmannsfeld dann doch nicht. Nach einem Tag in Wien hatte die Rückfahrt eben über Waidmannsfeld geführt, wo einerseits Bekannte besucht wurden und am darauffolgenden Sonntag auch gleich der Frühschoppen musikalisch umrahmt werden durfte. Das Pendant zum Frühschoppen, der Dämmerschoppen, war wiederum eine Angelegenheit des MVB.

Zu Beginn waren wir in der Überzahl (im Vergleich zu den Besuchern und Zuhörern) - dieses Verhältnis kippte jedoch bald – spätestens als die Kollegen aus Tirol dazu kamen. So kurz nach unserer Sommerpause war dies ein erster Test dafür, ob und wie wir unsere musikalische Fitness "rübergerettet" hatten. Fazit: Die Fitness und vor allem die Ausdauer waren vorhanden - spielerisch wurden wir durch einige Zugaben gefordert und gesanglich durch einige Getränkespenden.

Zu bisher nicht für möglich gehaltenen Höchstleistungen schwang sich auch unser Bürgermeister, 1. Flügelhornist, Conférencier und Sänger des Abends, Helmut Maier, auf. Lag es an der Höhenluft, lag es an der langen Sommerpause? Keine Ahnung! Auch ein Witz, eigentlich nicht Helmuts Domäne wurde präsentiert. Womit wir auch schon beim vorletzten Wort der oben erwähnte Reihe wären. Unterhalten sich zwei Schweine über ihre Zukunft. „Na, was möchtest Du einmal werden?“ "Wurscht", entgegnet das andere Schwein.

Auch so manche sprachliche West-Ost-Hürde wurde von Helmut liebevoll umschifft, da er bei Liedern, die zum Mitsingen anregen sollten, zuvor auch den Text kurz vorstellte. Je später der Abend, desto wichtiger schien ihm das Wohl der Musikkollegen der Kapelle Terfens am Herzen zu liegen - da er vor einigen Musikkollegen des MVB "warnte" und andere als "ungefährlich" hervorhob. Bestens um sein Wohl kümmerte sich übrigens "unsere" persönliche Kellnerin Claudia.

Conclusio: Es hat uns wieder sehr gefreut, den Abend mit den Musikkollegen aus Waidsmannsfeld zu verbringen. Bis zum nächsten Mal - bei euch oder bei uns!

(HaMa)

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August.2016 - We are back again

Nun können sich die Schwimmhäute wieder zurückbilden,
der Sand am Körper und im "Getriebe" kann sich wieder verflüchtigen,
Bikini und Badehose müssen (leider) wieder der Uniform oder dem violetten T-Shirt weichen,
das Glas Sangria weicht dem Mundstück,
die Golfschläger werden durch Drummsticks ersetzt,
Schmöker von Rosemund Pilcher oder die kleine Lektüre von Tolstoi werden beiseite gelegt und neue Musikstücke aufgelegt,
einzig die sommerliche Bräune oder zumindest das Urlaubsgefühl bleibt erhalten.

Wir sind zurück aus dem Urlaub!
....der Ansatz hoffentlich auch ;-)

(HaMa)

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02.07.2016 - Sommer-Open-Air im Park

Samstag, 02.Juli 2016 - 21:00 Uhr

Frei nach Mark Twain, besteht eine gute Rede aus einem guten Anfang, einem guten Ende und wenig Länge zwischen diesen Fixpunkten. Obmann Martin Kratochvil hat sich dies zu Herzen genommen und die Moderation "kurz und knackig" (O-Ton) gehalten. Mitunter waren auch die Gewitterwolken am abendlichen Himmel über Breitenau ein weiterer Grund das

Sommer-Open-Air des MV Breitenau schnell über die Bühne bzw. über den Breitenauer Parkrasen zu bringen. Gleich vorweg, kurz nach 21:00 Uhr mussten wir unser Konzert dennoch witterungsbedingt abbrechen.

Passenderweise wäre wohl die Strauss-Polka "Unter Donner und Blitz" DER Endpunkt gewesen, aber unser letztes musikalisches Stück war ein Bluatschink-Medley. Dennoch irgendwie passend, denn diese Band ist im Tiroler Lechtal beheimatet und von dort aus näherten sich tagsüber auch die Schlechtwetterfronten in Richtung Osten Österreichs.

Objektiv gesprochen, stand das Sommer-Open-Air in diesem Jahr aus meteorologischer, aber auch aus terminlicher Sicht unter keinen guten Sternen. Jene witterungsbedingten Abhängigkeiten machten uns heuer abermals einen Strich durch die Rechnung, aber auch die Terminwahl war im Nachhinein nicht unbedingt optimal, zumal rund um Breitenau diverse Konkurrenzangeboten herrschten, im fernen Frankreich duellierten sich Deutschland und Italien, im nicht gar so fernen Zistersdorf kämpfte die FF Breitenau um Punkte.

Folglich war der Zustrom in diesem Jahr eher überschaubar - dem "harten" Kern konnte aber auch das drohende Unwetter nichts anhaben und wir konnten zumindest 12 Stücke des Programms präsentieren.

Erstmals hatten wir unser gesamtes Reservoir an Kapellmeistern ausgeschöpft, somit durften sich Kapellmeister Norbert Weissenbacher, der Stellvertreter Christoph Berger und dessen Vorgänger und Vater Walter Berger abwechselnd vor das Dirigentenpult stellen.

Mit diesem Sommer-Open-Air verabschieden wir, der MVB uns auch in eine kurze Sommerpause. Wünschen daher Dir / Euch eine schöne Urlaubszeit...bei hoffentlich gutem Wetter!

(HaMa)

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01.05.2016 - Weckruf in Breitenau

Der 1. Mai ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Wechselbad der Gefühle gewesen – sowohl in Bezug auf die politische Großwetterlage in Österreich als auch in meteorologischer Hinsicht in Breitenau.

Die extreme Schere zwischen Realismus und Optimismus symbolisieren wohl die beiden Bilder von Astrid Paller (mit Schal und Handschuhen) und Claudia Kremsl (mit Sonnenbrille) am besten.

Abgesehen vom relativ erfrischenden Wetter war es freilich ein typischer Weckruf mit den typischen Rast-/Pausen-Stationen entlang der Strecke (z.B. bei Vizebürgermeister Otto Bauer, Bürgermeister Helmut Maier, in der Linsern, bei Alt-Obmann Thomas Maldet, Gemeinderat Kwas sowie in der Alten Landstraße oder in der Egartgasse).

Neben der musikalischen Komponente ist es für uns auch wichtig, solche Ausrückungen dazu zu verwenden, um den Kontakt mit der Bevölkerung zu wahren bzw. neue Freunde zu "wecken". In gewohnter Manier zeigte uns Musikmeister Kurt Berger, wo es lang ging - womit (mit welchem Marsch) es lang ging, bestimmte wie immer das erste Flügelhorn, in Person des Bürgermeisters Helmut Maier bzw. des Kapellmeisters Norbert Weißenbacher.

Wie in den vergangenen Jahren hatten wir auch heuer unseren persönlichen „Personenschutz“ - unsere nunmehrigen Ehrenmitglieder Franz Plank hinten ("im Safety-Car") und Josef Fenz vorne sicherten uns etwas ab und regelten das Überholen.

Ob es am neuen Obmann liegt oder nicht, das wagen wir nicht ernsthaft zu fragen, aber unseren Zeitplan konnten wir jedenfalls nicht ganz einhalten – daher beendeten wir unseren Weckruf mit etwas Verspätung, aber trotz allem noch immer vor dem einsetzenden Regen.

Da es von unserer Seite daher absolut keinen Grund gibt, irgendetwas groß zu verändern, freuen wir uns schon, Sie am 1. Mai 2017 wieder wecken zu dürfen!

(HaMa)

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16.04.2016 - Konzertmusikbewertung in Grünbach am Schneeberg

Grünbach Samstag, 16. April 2016

Hauptabendprogramm
20:15 ORF2 Die Millionenshow
20:15 RTL Deutschland sucht den Superstart
20:15 Grünbach - Konzertmusikbewertung des MV Breitenau

Eine schwierige Entscheidung!

Kurzum, am Sa, 16.04.2016 fanden die diesjährigen Konzertmusikbewertungen der BAG Neunkirchen-Wiener Neustadt in der Barbara-Halle in Grünbach am Schneeberg statt. Unter den sieben gemeldeten Vereinen war auch der MV Breitenau gelistet.

Mittlerweile finden wir ziemlich gut den Weg nach Grünbach, zumal auch im vergangenen Jahr die Bewertungen dort statt gefunden haben.

Für all jene, die sich unter einer Konzertmusikbewertung nichts vorstellen können bzw. nicht vor Ort sein konnten oder doch den falschen Kanal gewählt haben, hier eine kurze Beschreibung dieses Prozederes.

Jeder Verein wählt eine bestimmte Leistungsgruppe (A-E) aus, hierbei gibt es dann jeweils ein Pflichtstück und einen Pool von Selbstwahlstücken.

Die Leistungsgruppe hat nur bedingt mit der Leistungsfähigkeit der Kapelle bzw. des Vereins zu tun. Oft (mit)entscheiden die vorzutragende Stücke die Stufen, vor allem dann wenn bestimmte - sagen wir atypische - Musikinstrumente vorausgesetzt sind, welche gerade in kleineren Kapellen nicht vorhanden bzw. nicht besetzt werden können. Idealerweise werden diese Stücke nicht nur für die Konzertbewertung selbst einstudiert, sondern auch für andere Festivitäten, seien Bälle oder Konzertabende daher muss dies in diese Programmgestaltung auch stilgemäß passen.

Die Bewertung selbst erfolgt nach folgenden Kriterien:
- Stimmung und Intonation
- Ton- und Klangqualität
- Phrasierung und Artikulation
- Spieltechnische Ausführung
- Rhythmik und Zusammenspiel
- Dynamische Differenzierung
- Tempo und Agogik
- Klangausgleich und Registerbalance
- Interpretation und Stilempfinden
- Künstlerisch-musikalischer Gesamteindruck

Beide Stücke werden unabhängig von einander bewertet und schlussendlich einer Gesamtbewertung zugeführt.
In Grünbach fungierten Hr. Gerald Taborsky, Hr. Hannes Reigl und Hr. Anton Pistotnig als Jury zur Bewertung oben genannter interpretatorischen Kriterien.

In Leistungsstufe B hat der MVB folgende Stücke ausgewählt:
RIGOLETTO SUITE (Guiseppe Verdi, arr. Daniel Muck)
CAPRICCIO CON ANIMA (Manfred Sternberger)

88,17 Punkte - somit im guten Mittelfeld und das selbst gesteckte Ziel erreicht.

Bis zum nächsten Jahr - in der Hoffnung, dass Sie dann den richtigen Kanal wählen;-)

Der Mitschnitt beider Stücke zum "Nachhören":

capriccio_con_anima.wma

rigoletto_suite.wma

(HaMa)

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19.02.2016 - Generalversammlung des MV Breitenau

"Generalversammlung mit Gewichtsverlust"

Als ich kurz vor 19.30 Uhr, am 19.02.2016 das Gasthaus Tauchner betreten habe, ist das Extrazimmer, in dem die Generalversammlung des MVB stattfinden sollte, zu rund zwei Dritteln besetzt gewesen. Daran sollte sich auch bis zum tatsächlichen Beginn wenig ändern. Gleich vorweg, jahreszeitlich bedingte Krankheiten und vor allem auch der immer größer werdende Konflikt zwischen beruflichen und freizeitlichen Terminen waren der Grund hierfür. Da ich nicht mehr zur Jugend gehöre, nahm ich dezenterweise "links" Platz, sozusagen bei den „Alten“ - "rechts" waren zudem kaum mehr leere Sessel zu entdecken, was auch ein Indiz für unsere Verjüngungswelle darstellt.

Nach dem Vorstellen der Agenda sowie einem Gedenken an verstorbene Mitglieder und Gönner warf (Noch-)Obmann Martin Kratochvil einen Blick zurück auf das vergangene Jahr, welcher im Wesentlichen aus den Highlights rund um SommerOpenAir und Herbstkonzert bestand. In beiden Punkten konnte Kapellmeister Norbert Weißenbacher, welcher leider berufsbedingt verhindert war, das vermeintlich „Letzte“ aus dem MVB herausholen. Wer aber Norbert genauer kennt, weiß, dass er jedes Jahr die Suche nach dem „Letzten“ aufs Neue verfeinert und aus dem MVB schrittweise genau diese Feinheiten herauszuarbeiten versteht.

Das musikalische Niveau stieg in den vergangenen Jahren durch seine Leistung stetig, was sich u.a. auch beim Wertungsspiel in Grünbach zeigte. Zwar waren dort im Vorfeld die Bewertungskriterien und die musikalischen Ansprüche geändert worden, aber wir konnten unseren Platz im Mittelfeld aller Teilnehmer festigen. Diese Arbeit unseres Kapellmeisters nimmt viel Zeit in Anspruch, die aber auch von beruflichen und privaten Aspekten immer mehr okkupiert wird - dies ließ er durch seinen schriftlich übermittelten Bericht durchblicken. Schriftführerin Petra Gribitz ersparte sich zwar das Vorlesen des Protokolls der Generalversammlung aus dem Jahr 2015, "durfte" aber kurzzeitig den Kapellmeister mimen – wenn auch in einer anderen Tonlage.

Dem aufmerksamen Leser wird übrigens meine Formulierung Noch-Obmann aufgefallen sein. Im Zyklus von drei Jahren stehen gemäß den Statuten Neuwahlen an. Bevor diese durchgeführt wurden, durfte Martin aber noch drei neue Mitglieder willkommen heißen: Andreas Leitner (der Liebe zum Verein wegen), Dennis Reiterer (der Verbindung zu Breitenau wegen) und Michaela Baumgartner (wegen des Fixplatzes in der Reihe wegen). Andreas wird das Tenorhorn-Register verstärken, was dort zu einer weiteren Änderung führen sollte. Dennis verjüngt das Flügelhorn-Register gravierend und Michaela wird die rechte oder linke Flanke von Musikmeister Kurt Berger als Marketenderin stärken.

Astrid Paller referierte im Anschluss kurz über die Geschehnisse im Jugendsektor und über die Pläne für das kommende Jahr. Wahrscheinlich nicht nur für mich war dabei das Thema "Musikantenstraße" neu - was man darunter verstehen mag oder wie das umgesetzt werden wird, werden Sie und ich wohl in den kommenden Monaten erleben dürfen.

Nein, es wurde kein Revival, aber für eine kurze Zeit übernahm Alt-Obmann Thomas Maldet den Vorsitz der Generalversammlung. Als Sprecher des Wahlvorschlag-Komitees stellte er den Wahlvorschlag sowie das Prozedere der Wahl selbst vor und führte die Wahl durch. Einen Umsturz oder gravierende Änderungen gab es fast keine. Einzig Kurt Berger schied aus dem Vorstand aus und überließ das Amt des Obmann-Stellvertreters Claudia Kremsl. Beim Jugendreferat rückte Astrid Paller vom Stellvertreterposten auf, welcher von Matthias Maldet übernommen wurde.

Claudias altes Amt als Archivar (Bekleidung) wird nun von Katharina Gschaider komplett übernommen. Als neuer Obmann durfte dann Martin über die Neuaufnahme zweier Kollegen in die Reihen der Ehrenmitglieder berichten: Denn Josef Fenz und Franz "Wastl" Plank haben das aktive Musizieren altersbedingt beendet. Die stete Verjüngung am Tenorhorn-Register bereitete Letzterem freilich eine große Freude und auch eine Zuversicht, dass er dort nun keine Lücke mehr hinterlassen würde. Einzig das Durchschnittsgewicht des Musikverein werde sich nun verändern.

Mit einem Ausblick auf das kommende Jahr (die bereits fixierten Termine sind im Terminkalender ersichtlich) wurde die Generalversammlung schließlich geschlossen.

Auf drei weitere erfolgreiche Jahre!

(HaMa)

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