Für viele wohl „nur“ ein Feiertag vor einem Fenstertag, einer von mehreren im Mai / Juni.
Für andere ein traditionelles Hochfest, welches in vielen Gemeinden zelebriert wird.
Wie jedes Jahr, ein kleine Erinnerung bzw. Lehrstunde:
Entstehung des Festes
Das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie wurde erstmals 1247 im Bistum Lüttich in der Basilika St. Martin gefeiert und 1264 von Papst Urban IV. durch die Bulle Transiturus de hoc mundo zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Auslöser dieser Entscheidung war das Blutwunder von Bolsena, das von ihm im Jahre 1263 als echtes Wunder anerkannt worden war.
(Quelle: wikipedia [https://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam#Geschichte](https://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam…))
[…]



778 Jahre später ist dieses Fest nach wie vor in unserer Mitte und so trafen wir uns mitten in Schwarzau zur mittlerweile traditionellen Fronleichnamsprozession.
Zumeist passt das Wetter – so auch in diesem Jahr.
Noch vor einigen Jahren gehörte ein kleiner Abstecher ins Gefängnis zu den besonderen Höhepunkten der Fronleichnamsprozession. Geänderte Sicherheitsvorschriften führten jedoch auch heuer zu einem angepassten Routenverlauf.
Im Wechsel mit dem Kirchenchor waren wir für die musikalische Gestaltung der Prozession verantwortlich. Begleitet wurden wir dabei von hochsommerlichen Temperaturen.
Die Lautsprecheranlage verabschiedete sich allerdings früher als geplant in ihre Ruhephase. Daher bildeten die Nummern 1 und 2 der „Vier religiösen Aufzüge“ den musikalischen Abschluss der Feierlichkeiten.
—
Foto MVB
HaMa

