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Kurkonzert in Bad Schönau

Nasser Rückblick auf das Kurkonzert in Bad Schönau (Sonntag, 19. Juli 2026)

Noch wenige Tage zuvor hatten wir beim FF-Frühschoppen in Maiersdorf das dringende Bedürfnis, uns von so mancher Schicht der Uniform zu trennen bzw. trennen zu wollen. Die Kleidungsvorgabe für das Kurkonzert in Bad Schönau war daher den hochsommerlichen Temperaturen der Vortage angepasst: leichtes Marschgepäck – also ohne Hut und ohne Sakko. Im Nachhinein haben wir uns allerdings sehnlichst nach Hut und vor allem Sakko zurückgesehnt, denn das Wetter schlug kurz nach Beginn prompt um.


Diverse Wetterprognosen und Apps hatten für diesen Tag recht wechselhaftes Wetter vorhergesagt. Dementsprechend fanden sich nur wenige, aber immerhin gut (aus)gerüstete Kurgäste im Park ein. Die großangelegte Parkanlage ist mit einem Pavillon für Kurkonzerte ausgestattet – wir waren von der Witterung also etwas besser geschützt als unser Publikum.

Punkt 15:00 Uhr, pünktlich zum Start des Konzerts, gesellten sich dann jedoch dichte Gewitterwolken zu unseren „Gästen“. Nach einigen Stücken traten – trotz des anfänglichen Schutzes durch die Bäume – auch die restlichen Zuhörer den Rückzug an.

Aber nicht alle!

Unter dem Motto „Witterungsasyl im Pavillon“ boten wir den verbliebenen Gästen Plätze direkt bei uns an. So wurde das Kurkonzert kurzerhand zu einem echten „Mittendrin statt nur dabei“ bzw. „Private Event“ Zusammenrücken war auch im weiteren Verlauf das Hauptprogramm, damit die erste Reihe nicht wortwörtlich im Regen stehen gelassen wurde, denn die Sonnenschirme, welche zu Regenschirmen umfunktioniert wurden, wankten wegen der Sturmböen bereits.

Helmut Maier führte auf gewohnt wunderbare Weise durch das Programm und verlegte seinen Fokus zunehmend nach hinten – schließlich hatten die Gäste mitten in unseren Reihen Platz gefunden. Stücke wie „Treibt die Gänse raus“, „Hoch Tirol“, der „Rainer-Marsch“ und auch ein paar musikalische Trink- und Dankeslieder durften dabei natürlich nicht fehlen.

Es war sowohl für uns als auch für das Publikum ein Kurkonzert der ganz besonderen Art, das – nur von einer kurzen Hydrationbreak (seit der WM wohl ein Begriff) unterbrochen – bis zum Schluss durchgezogen wurde.

Ein herzlicher Gruß geht an die beide Musikkollegen vom Musikverein Tribuswinkel (sie hatten sich die besten Sitzplätze nahe dem „hohen Blechregister“ gesichert) sowie an den harten Kern der Zuhörer / der Musibären an diesem Sonntag. Vereinzelt konnten wir noch offene Fenster und Zuhörer unter anderen Bäumen ausmachen!

Wir danken nochmals der Kurgemeinde Bad Schönau herzlich für die Einladung, dieses Kurkonzert musikalisch umrahmen zu dürfen, und hoffen, dass wir unsere Allwetterbereitschaft eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten!


Fotos: MvB zVg

HaMa