Nach einigen Jahr dürfen wir heuer erstmals das Mini Brass Ensemble der Franz-Schubert-Regionalmusikschule als musikalische Verstärkung begrüßen, welches das Herbstkonzert eröffnen wird.
Wir freuen uns schon darauf und auch auf Ihren / Deinen Besuch.

Nachlese / Nachklang – Herbstkonzert 16.11.2024
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Mit 21.12.2024 startete der Winter, zumindest aus kalendarischer Sicht. In der Jahreszeit zuvor war unser musikalisches Highlight das traditionelle Herbstkonzert im Steinfeldzentrum Breitenau, wo wir noch kurz einen Blick zurückwerfen wollen.
Die Monate zuvor waren leider von einigen schwere (un)wettertechnische Kapriolen gekennzeichnet. Diese Phase hat auch zahlreiche Helfer und Hilfskräfte gebunden, um Schlimmeres zu verhindern und Geschehenes zu lindern, daher war unser Kapellmeister vermehrt zu Aufräumarbeiten bei / mit dem Bundesheer abkommandiert. Daher wurde die Probenarbeit auf die beiden Kapellmeister aufgeteilt, was sich auch im Konzert selbst durch eine gewisse Abwechslung erkennbar machte.
Eigentlich war es ein Herbstkonzert, wo drei Kapellmeister mitwirkten, denn zu Beginn durften die „Next Generation“ der Blasmusik unserer Umgebung begrüßen. Das Junior-Brass-Ensemble der Franz-Schubert-Regionalmusikschule unter der Leitung von Martin Ferstl war „unsere“ stimmungsgeladene Vorgruppe und zeigte ihr fortgeschrittenes Können. Persönlich ist mir der Titelsong aus James Bond „Skyfall“ noch in guter Erinnerung.

Mit Titelsongs ala James Bond „Skyfall“ konnte der MVB nicht aufwarten, das Konzert selbst war ein abwechselnder Mix aus bekannten Stücken, Melodien und Muscial-Ausschnitten (Schmelzende Riesen, Italo-Pop, Grease, Dirty Dancing, Cartoon-Highlights) – zeitlich gesehen aus früheren James Bond Epochen.
Begrüßen durften wird neben Hrn. Bgmst Robert Kwas, Fr. Bgmst-Stv. Elke Schön, Gemeinderäten auch einigen Musikschullehrer, Ehrenmitglieder sowie auch Musikkollegen aus befreundeten Kapellen und Abordnungen Breitenauer Vereine!
Durch das Konzert selbst führte in gewohnter Manier Thomas Maldet – es gab einige Einblicke zu den Musikstücken, aber auch in das Vereinsleben selbst. Als Erfolg könnte man es auch bezeichnen, dass Hr. Ernst Osterbauer (Bezirksvorstand BAG NK / WN) nach all möglichen Facette der Aussprache und Betonungen von „Maldet“ schlussendlich die korrekte (Anm., die Breitenauer) Form verinnerlicht hat. Ob dies Bestand hat, wird wohl eines der nächsten Konzerte zeigen, wo wir ihn wieder herzlichst einladen werden.
Da wir alle älter werden dürfen und steigen auch die Jahre an Vereinszugehörigkeit oder in der Ausübung einer Vereinsrolle.
In diesem Jahr durften wir
* Matthias Maldet (in Abwesenheit) – Ehrenmedaille in Bronze für mindestens 15-jährige Tätigkeit
* Johannes Mauser – Ehrenmedaille in Gold für mindestens 40-jährige Tätigkeit
* Roland Anslinger – Ehrenmedaille in Gold für mindestens 40-jährige Tätigkeit
* Martin Kratochvil – Ehrenmedaille Gold mit Zusatzspange für mindestens 50-jährige Tätigkeit
herzlichst gratulieren und uns für die vielen Jahre im Verein bedanken.

Die Ehrung selbst wurde vom Bezirksobmann Osterbauer vorgenommen, die Vereinsführung und auch die Gemeindeführung schloss mit Glückwünschen an!
Hervorzuheben waren auch die Leistungen unserer jungen Kollegen:
* Nadine Eckner . Leistungsabzeichen in Silber
* Sophie Miel – Leistungsabzeichen in Silber.
Noch nicht im MVB, aber bereits in den Startlöchern durften wir
Johanna, Julia und Tina-Sophie zu ihren Jungmusikleistungsabzeichen gratulieren.

Zu „Skyfall“ am Beginn, könnte ein anderer Bond-Klassiker in abgewandelter Form „From Breitenau with Love“ passen. Diese positive Stimmung wurde auch nach dem Konzert selbst aus- und verkostet und rundete einen schönen Musikabend ab.
Wir bedanken uns abschließend für ihren werten Besuch und die Teilnahme am Konzert!
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Hama
Foto: zVg, MVB
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– NACHRUF – Willibald SCHEBACH –
Letzte Reihe, erste Reihe, mittendrin
In der stressigen Probenphase zum Herbstkonzert 2024 erreichte uns leider die traurige Nachricht vom überraschenden Ableben unseres ehemaligen Musikkollegen und späteren Ehrenmitglieds Willibald Schebach. Ein Konzert, bei dem wir Willi und seine Ehefrau Elisabeth sicherlich wieder in unserer Mitte im Besuchersaal angetroffen und begrüßt hätten.

Willibald wurde am 10.08.1935 in Breitenau geboren. Die darauffolgenden Jahre waren sicherlich von kriegerischem Treiben, von Einschränkungen und bedauerlicherweise auch von innerfamiliären Verlusten geprägt. Musik und Musikvereinsleben rückten damals in den Hintergrund.
In den Schriften des MV Breitenau ist herauszulesen, dass nach Kriegsende und der Möglichkeit wieder zu musizieren eine Reihe von Musikanten den Beschluss fasste, den Musikverein wieder aufzubauen. Bald darauf stieß auch der damals noch sehr junge Willi zum Verein und fand seinen vorläufigen Platz in der letzten Reihe, dem Schlagwerk. Eines der ersten Fotos aus dieser Zeit steuerten Elisabeth und Willibald auch dem Heimatbuch „Lebensspuren II“ bei, welches Willi als jungen Schlagzeuger bei einem Schlosskonzert in Schwarzau im Jahre 1951 zeigte.
Erste Musik- und Tanzveranstaltungen brachten wohl etwas Farbe und Ablenkung in diese triste und vor allem mit Entbehrungen geprägte Zeit. Es war nicht einfach, Musikinstrumente zu beschaffen, diese auch spielfähig zu erhalten, Notenmaterial zu besorgen / zu erstellen und vor allem das Miteinandermusizieren zu bewerkstelligen. Dies funktionierte nur mit Anpacken, Disziplin, Ausdauer und einem gewissen Grad des Konsenssuchens.
Vielleicht darf man diese Attribute mit Willis Wirken im Verein vergleichen, denn in turbulenten Phasen des MVB versuchte er Stricke, die zu reißen drohten, zusammenzuhalten, Lücken zu füllen und bekleidete folglich in seiner Laufbahn neben dem Musizieren auch beinahe alle Vorstandspositionen, wie Archivar, Kassier, Kassakontrolle, Beirat, Musikmeister und selbst Kapellmeister-Stv.(*)
Ein wichtiger Pfeiler in seinem Leben, neben seiner Familie, war wohl auch der MV Breitenau. Seine Töchter Karin und Margit wirkten einige Jahre als Marketenderin und Klarinettistin im Verein mit, daher war es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass seine Enkelin Tina musiziert und den MVB verstärkt.
Den älteren Kollegen, Freunden und Besuchern ist Willibald noch als Schlagzeuger in Erinnerung, den darauffolgenden Semestern eher als Musikmeister in der ersten Reihe des Vereins. Als repräsentative Visitenkarte waren ihm hier ein ordentliches Auftreten und Musizieren sehr wichtig, auch versuchte er die Leistungen bei Bewertungen richtig einzuschätzen und diese vorausschauend noch zu verbessern. Auch in anderen Bereichen zeigte Willi Weitblick. Noch Jahre und Jahrzehnte vor dem allgemeinen Rauchverbot war es ihm ein Anliegen, im Probenlokal und auch während der Sitzung nicht zu rauchen und somit als gutes Vorbild für die Jugend zu dienen. Mittlerweile Normalität, damals ein gesunder Menschenverstand, der mit dem Gegenwind zu kämpfen hatte.
Im Jahr 1997 beendete Willi formal seine aktive Laufbahn und wurde Ehrenmitglied im MVB. Auch als junger Musikpensionist war er dennoch stets zur Stelle, wenn wir in der ersten oder in der letzten Reihe Not am Mann hatten. Musikalische Hürden zu bewältigen war Willi gewohnt, gesundheitliche Hürden zu überwinden wurde leider zum persönlichen Neuland. In den vergangenen Jahren hatte er diese oft gemeistert bzw. versuchte diese hinten anzureihen. Sein freundliches, hilfsbereites Gemüt begleitete ihn auch in dieser schweren Phase. Wie eingangs erwähnt, waren Elisabeth und Willibald treue Besucher unserer Konzerte und Veranstaltungen und waren stets mittendrin. Wahrscheinlich war es im vergangenen Jahr auch ein persönlicher Meilenstein für Willibald, das 100-Jahre-Jubiläum mit uns zu feiern. Im selben Jahr durften wir Elisabeth und Willi auch zur eisernen Hochzeit gratulieren!
Einst in der letzten Reihe, später in der ersten Reihe, nun einen Schritt vorausgegangen, wird Willi mittendrin in unserer Erinnerung und unserem Andenken verbleiben.
Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt der Trauerfamilie und den Angehörigen!
(*) 1953-1956 Archivar, 1958-1962 Kassier-Stv., 1962-1964 Kassier, 1981-1983 Kpmst-Stv, ab 1978 Musikmeister, in den 1970er – 1990er Jahren auch Beirat und Kassakontrolle
1. November – Breitenau / Schwarzau
Allerheiligen / Totengedenken / Gedenken an verstorbene Freunde und Kameraden
Auch in diesem Jahr wurde der Tradition entsprechend in Breitenau nach und in Schwarzau vor der heiligen Messe an die Toten der Weltkriege, der leider aktuellen Auseinandersetzungen, der Kameraden und der Opfer des Straßenverkehrs gedacht.
In Breitenau gedachten Pater Martin, die Gemeindevertretung und die Kirchgänger an die Opfer von Kriegen, Auseinandersetzungen und Straßenverkehr.

Wie schon Pater Christian in Schwarzau erwähnte muss man die aktuellen Brandherde nicht erneut aufzählen, denn zu präsent ist dies in den täglichen Nachrichten und die Spiralen drehen sich leider in die falschen Richtungen und noch dazu schneller. Frau Bürgermeisterin Artner aus Schwarzau hob weiters die Opfer und die Leidtragenden der Hochwasserkatastrophen in NÖ hervor sowie die aktive und passive Präsenz der Rettungs- und Feuerwehrdienste.

Ein schöner Herbsttag wird wohl am Nachmittag des 1. November noch zum Besuch von Gräber und zu „spätsommerlichen“ Spaziergängen einladen.
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HaMa
Nach einigen Jahr dürfen wir heuer wieder das Junior Brass Ensemble der Franz-Schubert-Regionalmusikschule als musikalische Verstärkung begrüßen, welches das Herbstkonzert eröffnen wird.
Wir freuen uns schon darauf und auch auf Ihren / Deinen Besuch.

Breitenauer Wiesn – Rückblick
Kinder, wie die Zeit vergeht! Da hat man gefühlt gerade erst den Kirtagbaum aufgestellt und auch wieder umgeschnitten, Österreichs Achtelfinal-Aus bei der Fußball-Europameisterschaft beweint und das Ende einer veritablen Hitzewelle herbeigesehnt – schon hat sich der September auf leisen Sohlen angeschlichen, die Kalenderhoheit übernommen und einem alljährlichen Klassiker gleichsam zu einem „Comeback“ verholfen.

Denn beinahe unglaublich, aber wahr: Zum bereits 11. Mal hat das kleine Breitenau am 8. September dem großen München im fernen Bayern den Fehdehandschuh hingeworfen und dem berühmten Oktoberfest die zumindest in unserem Ort weltberühmte „Breitenauer Wiesn“ entgegengestellt.
Das größte Volksfest der Welt wie auf der Münchner Theresienwiese ist in Breitenau zwar nicht gegeben worden, aber bei anders als in den Wochen zuvor bereits wieder hochsommerlichen und nicht mehr höllischen Temperaturen, hat der Park einmal mehr bewiesen, dass ihn ihm Jung und Alt, Klein und Groß immer wieder zu seinem geselligen Beisammensein zusammenfinden können.

Während Gastwirtin Tanja Tauchner und ihr Team die Gäste auf dem Dürre-bedingt etwas braun gewordenen Grün des Parks mit Speis und Trank zu versorgen getrachtet haben sind Petra Graser die „Maier-Buben“ in der Weinkost des MVB für speziellere Wünsche zu haben gewesen. Dass die Musikanten des MVB schließlich den Frühschoppen mit „Klang-Leben“ erfüllt haben, versteht sich wohl von selbst …

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MaHa

Nachtrag: An diesem Wochenende sehnte man sich ein kühles Wetter herbei und auch einen notwendigen Regen. Dass es paar Tage später so dramatisch gekommen ist hat sich wohl niemand gewünscht – leider werden wir unsere metrologische Wünsche künftig öfters anpassen und etwas Abstriche nehmen müssen.
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Quelle: Fotos zVg Michelle Bauer – Vielen Dank!
„Heavy Metal vs. Breitenau Metal“
Hinsichtlich der Anzahl aufgestellter Bäume hätten wir den ungleichen Wettbewerb wohl gewonnen.
In Ebreichsdorf war Metallica zu Gast, im Breitenauer Park war der Musikverein zu Gast und durfte sich trotz einer eher labilen Wetterlage über zahlreiche wetterfeste Gäste im Park freuen.

Ein Blick auf die lange Historie des Baumaufstellens zeigt, dass ein Regen wohl dazu gehört. Dem Baum selbst half der Regen aber nicht mehr; darf er doch nun ausschließlich die Wartezeit bis zum Gemeindekirtag etwas aufhübschen – quasi sein AlleinSTELLungsmerkmal.
Wie immer gilt der Dank der Feuerwehr für die Absicherung, der Familie / Fa. Duskanich für das mechanische Aufstellen des Baumes, den Kollegen und Freunden für das Aufputzen/für das Transportieren und natürlich den Baumspendern. In diesem Jahr stammt die 18,4m hohe Föhre von der Fam. Hofböck.

Ein wenig musiziert und etwas mehr oder weniger gefeiert wurde natürlich auch. Etwas situationselastisch fielen die Reden von Helmut Maier aus, musste er doch die Wetterlage, den Fortschritt des Aufstellens und unsere Power sowie Witterungsfestigkeit gut ausloten. Als wäre Helmut noch amtierender Bürgermeister, hat er gestern gegen 18:00 den neuen Kurzzeitbreitenauer im Park begrüßt. Die feierliche Verabschiedung findet in rund 2 Wochen, am 16.06.2024 im Park statt, wo es gemäß dem „100-jährigen“ Kirtagbaumkalender fast ausschließlich gutes Wetter gab und auch diesmal geben wird.

Nochmals vielen Dank fürs Kommen, fürs Aushalten und den gemeinsamen Ausklang am Samstag. Dank auch an die MV-Kollegen und helfenden Hände im Essens- und Schankbereich.
Traditionell wird der Baum in der ersten und in der letzten Nacht bewacht – Obfrau-Stv. Martin Kratochvil verteidigte und bewachte den Baum bestens, was am Statusbild um 07:00 noch gut zu erkennen ist. Das Fernduell mit Ebreichsdorf in der Kategorie „Aushalten“ hätten wir, in Person von Martin wohl gewonnen.
Wir freuen uns schon, Sie / Dich in knapp 2 Wochen im Park zu begrüßen. Diese Wahl ist wohl einfacher als jene in einer Woche – bitte beiden vermerken und hingehen.

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HaMa
Fotos: MVB
Fronleichnam, Schwarzau am Steinfeld, 30. Mai 2024
Fronleichnam: Maria Empfängnis oder Christi Himmelfahrt oder gar Allerheiligen?
Vor wenigen Tagen versuchte der Ö3-Mikromann Tom Walek einige Passanten aufs geistliche oder doch eher geistige Glatteis zu führen.
Damit man im kommenden Jahr besser vorbereitet ist, sollte man in der Tat keinen Fluchtweg vor dem Mikrofon finden, eine kleine Erklärung (wie jedes Jahr).

Das Wort selbst leitet sich vom mittelhochdeutschen „vron“, „Herr“, und „lichnam“, ursprünglich „lebendiger Leib“, ab – zusammengesetzt. „Lebendiger Leib des Herrn“. Im Zuge der Fronleichnamsprozession (ganz präzise zum „„Hochfest des Leibes und Blutes Christi“) wird eine geweihte Hostie in der Monstranz mitgetragen und symbolisiert die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Es handelt sich um ein katholisches Hochfest, daher in Österreich ein Feiertag bzw. freier Tag, wenn man dem Grund nicht folgen kann / möchte. In anderen Ländern ist es vom katholischen Grad der Bevölkerung im Land / im Bundesland abhängig.
Traditionell werden in den Gemeinden kleine Stationen / Altäre feierlich geschmückt, welche die Route der Fronleichnamsprozession vorgeben.

In Schwarzau war der Startpunkt bei der Kirche, führte dann über Kindergarten und Schloss (Frauengefängnis) vorbei beim ehemaligen Gemeindearzt wieder zurück zur Pfarrkirche.

Grundvoraussetzung ist gutes Wetter und dies gab es wie bestellt am Donnerstag, 30.05.2024 in Schwarzau. Den feierlichen und geselligen Abschluss fand dieses kirchliche Fest im Rahmen einer Agape im Pfarrhof

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Hama
Fotos: HaMa/KaEck
….braucht nicht viel Untertitel und Begleittexte, müsste eigentlich schön älter als 100 Jahre sein und öfters pro Jahr stattfinden.
-> Schönen Muttertag <-
–> Happy birthday Muttertag <–
Danke an all die Mütter im Hintergrund, im Vordergrund, im Publikum, aktiv oder passiv bzw. an alle, die eigentlich das Getriebe des MVBs mit Taktgefühl und Unterstützung in Bewegung halten.
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HaMa












