Bild des Jahres anstelle des traditionellen Jahresrückblickes
Die Situation im Jahr 2021, welche auf Vereine, Gruppierungen, Unternehmen und auf jeden Einzelnen im Kleinen und im Großen einwirkte muss und möchte ich nicht Revue passieren lassen.
Überall das Negative hervorzustreichen bringt genauso wenig wie stets das oft-zitierte Licht am Ende des Tunnels zu strapazieren. Ich denke, es gilt aus jeder Situation das vermeintlich Beste daraus zu machen – was uns 2020 und 2021 gelehrt hat ist sicherlich die neu(?)-entdeckte Erkenntnis, dass weniger oft mehr ist und dass jeder Überkonsum / Übermut auch irgendwann seine Grenzen erkennen darf – hiervon gab es in vielen Bereichen gute Beispiele (Politik, Konsum, Handel, Forschung, Gesundheitsweisen, kollektiver Hausverstand usw).
Zurück zum MVB …
Ein bzw. das Highlight, wo ich persönlich auch das MVB-Bild des Jahres zuordnen möchte ist die Breitenauer Wiesn gewesen – wie schon beim Gemeinde Dämmerschoppen stillte man die Sehnsucht nach Gemeinschaft, Geselligkeit und Musik.
Das verloren geglaubte und doch wiedergefundene Mundstück von Helmut Maier hat für mich eine gewisse Symbolkraft, dass wir in den kommenden Jahren wieder die verloren geglaubte Gemeinschaft und Gesellschaft samt Geselligkeit und Musik wieder finden können. Ohne Mundstück gibt es keine (schönen) Töne und Musik – ich hoffe, dass wir, bestückt mit Mundstücken, im Jahr 2022 wieder vermehrt miteinander musizieren und feiern dürfen.
2022 wird auch das letzte Jahr sein, wo der MVB eine 2-stellige Alterszahl haben wird.
P.S.: Sollte jemals ein Mundstück verloren gehen, die Breitenauer Bevölkerung kennt dies nun genau.
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(HaMa)
Allerheiligen – Totengedenken
Eigentlich starte ich solche periodischen Kurzberichte mit „Traditionell, wie jedes Jahr…“ – diesmal durften wir als Musikverein nach einer Corona-bedingten Unterbrechung im Jahr 2020 wieder das Totengedenken von Pfarre und den Gemeinden Breitenau sowie Schwarzau musikalisch umrahmen – hoffentlich ein Restart der alten Tradition.
Kurz vor Spielbeginn flogen über Breitenau 2 Blackhawk-Bundesheer-Hubschrauber wieder in Richtung Hirschwang zur Feuerbekämpfung – Daher drehten sich in diesem Jahr auch die Ansprachen rund um die neuen Herausforderungen dieser Zeit, welche Gottseidank nicht mit Kriegen versehen ist. Nein, dieses Jahr gilt und galt es den Opfern der Epidemie genauso zu gedenken sowie auch den zahlreichen Helfern im Kranken/Pflege- aber auch im Katastrophenbereich zu danken.
„Ich hatt‘ einen Kameraden“ kann m.E. durchaus zu „Ich hab‘ einen Kameraden“ abgewandelt werden.
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(HaMa)
12. September 2021
Breitenauer Wiesn oder „Die Geschichte vom verloren geglaubten Mundstück“
Nutzte man die Lockdownpausen-Phase, nutze man das tolle Wetter, sehnte man sich nach Frühschoppenstimmung bei Speis, Trank und Musik?
Wie immer wird es auch hier eine Mischung gewesen sein, welche viele „Breitenauer Wiesn“ Gäste am 12.09.2021 in den Park in Breitenau bewegte.
Gleich vorweg, vielen Dank an die Kollegen von der Feuerwehr Breitenau, welche bereits in gewohnter Manierdie 3G Nachweise aller Involvierten prüften und so auch dieses kleine Fest aus Sicht der gesetzlichen Vorgaben ermöglichten.
Das schöne Wetter und eine unklare Reisesituation in den kommenden Wochen und Monaten bewegte auch einige einen kurzen Urlaub einzuplanen bzw. am Wien-Marathon teilzunehmen, daher formierte sich der MV Breitenau in einer abgespeckten „Whiskey Partie“ – wie bereits in vergangenen Berichten erwähnt, bildete sich dieses Setup erstmals bei einer Feier in einem Irish Pub, wo es nur eingeschränkte Platz gegeben. Platz hätte es im Park ausreichend gegeben, aber auch diese Aufstellung holte alles und noch mehr aus sich raus und hat den Frühschoppen bis in den frühen Nachmittag hinein musikalisch umrahmt.
Fast hätte unser Flügelhornist Helmut Maier diesen Frühschoppen mit seiner Geschichte voll vereinnahmt, aber ich denke, dass genau diese Geschichte zur weiteren AufLOCKERung diente. Als Musiker hat man in der Regel gewisse Routinen verinnerlicht, z.B. wo steckt man das Mundstück bei Pausen ein, wie verstaut man Noten, wie sichert man das Instrument in Pausen ab. Helmuts Routine und ein Loch in der Innentasche seiner (gereiften) Lederhosen führte dazu, dass er diese Routine beim Verwahren adaptierte, beim Suchen nicht. Folglich gab es Suchaktionen in den eigenen Reihen, einen Aufruf an alle Gäste einen Blick nach unten zu werfen und später sogar einen freiwilligen Suchtrupp einiger Kinder.
Schlussendlich setzte sich doch die naheliegendste Lösung durch -> die Lederhose hat auch anderen lochfreie Taschen. Publikum war erheitert, Helmut erleichtert. Ende gut, alles gut, so wurde auch der Breitenauer Wiesn 2021 gut und sicher abgeschlossen.
Mal sehen, was im kommenden Jahr das „Nebenthema“ der Breitenauer Wiesn werden wird.
—HaMa
04. September 2021

Ja, es gibt sie noch – die Trauungen und die Hochzeiten – auch in unseren Reihen und auch zu Corona bzw. zu Zwischen- oder Post-Lockdown-Zeiten.
Jedenfalls gut getimed, bei ebenfalls besten Wetter trauten sich unsere Musikkollegen Christina Schlögl und Matthias Maldet ihren Beziehungsstatus zu aktualisieren. Nach der kirchlichen Trauung in der Pfarrkirche in Breitenau ging es vor und danach im Steinfeldzentrum Breitenau mit den Feierlichkeiten weiter. Seitens des MVB durften wir den Standortwechsel und die Agape kurz musikalisch begleiten.

Die letzte Trauung innerhalb des Vereins liegt schon sehr lange zurück, daher freut es uns umso mehr, dass sich wieder ein Paar „gefunden“ hat. Von außen betrachtet sind nur die musikalischen Register räumlich und thematisch entfernt (Querflöte und Schlagzeug), abseits davon gab es schon im MVB viel Gemeinsamkeiten, gemeinsame Aufgaben und Interessen und vor allem Spaß.
Auch in anderen Vereinen tragen sie idente „Uniformen“ und sind vor allem in Laufbewerben einzeln und gemeinsam sehr erfolgreich.
Unser MVB Marschmusiktempo ist und bleibt gemütlicher, daher freuen wir uns schon Hrn. und Fr. Maldet demnächst wieder in unseren Reihen musizierend zu begrüßen.
Danke für diesen schönen und „normalen“ Tag.
Wir wünschen euch beiden alles Gute und gratulieren nochmals herzlichst!
(HaMa)
21. August 2021
Sage und schreibe 608 Tage lang hatte man warten müssen – doch am 21. August 2021 ist es so weit gewesen:
Der Musikverein Breitenau hat nach all den Corona-bedingten Einschränkungen der vergangenen eineinhalb Jahre endlich wieder in aller Öffentlichkeit auftreten dürfen!
Bei einem von der Gemeine Breitenau initiierten Dämmerschoppen im Park sind sowohl nach Blasmusik Dürstende als auch Blasmusik Spielende erlöst worden. Ab 17 Uhr hat eine 21-köpfige Abordnung des MVB bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen wie in guten alten Zeiten Märsche, Walzer und Polkas erklingen lassen.

Wie in guten alten Zeiten?
Durchaus!
Denn auch wenn man sehr lange nicht mehr vor Publikum hatte aufspielen dürfen und manchereiner Sorgen gehabt haben mochte, ob das Zusammenspiel von Musikerinnen und Musikern denn noch funktionieren würde – es hat (größtenteils) funktioniert! Noch mehr als dieses „Funktionieren“ hat uns vom MVB allerdings gefreut, dass sich die Menschen aus Breitenau und der Nachbarschaft äußerst zahlreich zu dem vom Gasthaus Tauchner mit Trank und Speisen versorgten Dämmerschoppen im Herzen von Breitenau eingefunden haben.
Der dank tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Breitenau gemäß aktueller 3-G-Auflagen „Corona-sicher“ gemachte Park, ist die meiste Zeit des Abends stolz bevölkert gewesen. Wollen wir hoffen, dass es nicht wieder 608 Tage dauert, bis es wieder Feste wie diesen Dämmerschoppen geben kann – wir sind jedenfalls guter Hoffnung, dass es bereits am 12. September an gleicher Stelle mit der „Breitenauer Wiesn“ zu einem weiteren Augen- und Ohrenschmaus im Park kommen wird!
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MaHa
02. Juli / 10. Juli 2021
Anfang Juli 2021 startete etwas zögerlich der Musikprobenbetrieb des MV Breitenau. Mit den weiteren Lockerungen im Zivilleben wurde mit 10.07.2021 auch das Proben in Musikgruppen wieder praxisnäher und praktikabler, sprich sinnvoller. Nein, obwohl die letzte Probe im größeren Rahmen schon etwas zeitlich zurück liegt, mussten wir keine Platzanweiser, Namenskärtchen oder Vorstellungsrunden einplanen.

(es wurde dann nach 19:30 schon noch mehr 😉 )
Wie „draußen“ galt auch „drinnen“ die 3G Regel, aber die Kollegen waren mit dieser neuen Probennormalität schon so angefreundet, dass es kaum Probleme gab diese ordnungsgemäß mitzubringen bzw. einzutragen.
Mit etwas Anspannungen fieberten wir aber dem ersten gemeinsamen Zusammenspiel entgegen. Obwohl die „neue“ / „alte“ Nähe noch etwas eigenartig wirkte galt es doch die akustische Nähe zu finden und das Zusammenspiel zu entstauben.
Keine Ahnung ob der Komponist diese Einspielübungen schon vor der Corona-Krise zusammengestellt hat oder nicht, aber zeitlich und thematisch passen diese sehr gut. Kapellmeister Christoph Berger verteilte diese Stücke mit dem klingenden Namen „Pimp your Blasorchester“ – Nein, wir legen uns kein motorisierte Trommelwagerl samt Tuning zu – es gilt vielmehr das Zusammenspiel zu verbessern / wieder zu finden bzw. alte Schwächen zu erkennen und schrittweise auszumerzen. Auch die kognitiven Fähigkeiten wurden bei manchen auf die Probe gestellt, da es doch eine Mischung aus Atem- Spiel und Rhythmusübungen mit- und gegeneinander war.
Unterm Strich ein gutes und tolles Come-Together – nun gilt es das Play-Together wieder auf alte Stärke zu bringen.
Aber auch im Bereich des Musikanten-Zuhörer-Come-Togethers gibt es Fortschritte, in Form erster Termine, wie z.B. ein Sommerfest und die Breitenauer Wiesn im Park.
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(HaMa)
Das Wachküssen …
Schon langsam kommt die „alte“ Normalität zurück – neben dem Alltagsleben kehrt auch das gesellschaftliche und das freizeit-liche Leben zurück.
Die 3-G-Regelungen (Anm. vor einigen Jahren noch eher mit Mobilfunk in Verbindung gebracht) werden kaum eine Hürde beim Zurückkehren sein – so viel Disziplin ist in der neue Normalität voraussetzbar, sei es bei den Aktiven oder bald auch auch bei den Zuhören und Gästen.
Bei einem Musikverein, welcher gut ein Jahr einen Dornröschenschlaf hatte gilt es nun das „Wachküssen“ gut zu organisieren, hier sind vor allem die Vereinsverantwortlichen gefragt die Regelungen und Vorgaben zu verfolgen und auch umzusetzen.
Aber auch die Musiker müssen ihr Instrument, sofern nicht täglich / regelmäßig verwendet wieder in Schuss bringen – da und dort ein paar Tröpfchen Öl schaden nie genauso wie ein Frühjahrsputz.
Aus Musikersicht sind 3b bei weitem schwieriger als 3 G, gilt es doch darauf zu achten, dass der Kapellmeister nicht aufs # fällt.
Die ersten Proben starten in wenigen Tagen – die Musiker im Verein können es jedenfalls kaum mehr erwarten. Erste Anfagen bzgl. Veranstaltungen im Freien trudeln bereits ein, d.h. auch dem Terminkalender wird demnächst wieder Inhalt zuteil.
Ich hoffe doch, dass sie uns noch kennen – ob wir intern Namensschilder im Zuge der erste Proben brauchten werde ich ihnen das nächste Mal mitteilen. Bis dahin, schöne sommerliche Tage, denn diese sind auch wieder zurück.
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(HaMa)

Das Bild alleine sollte schon Dein / Ihr Interesse wecken.
Nicht ganz ernst gemeinte Witze und Humornote über Schlagzeuger besagen ja, dass mit fortlaufender Dauer das Tempo langsamer bzw. deren Schlagzahl geringer wird.
ABER
Es gibt auch Ausnahmen und von so einer wollen wir heute kurz berichten. Matthias Maldet, eher weiter hinten im Orchester als Schlagzeuger positioniert, eher weiter vorne bei Marathonläufen gesehen hat mit einer m.E. Fabelzeit von nur 9 Semester sein Diplom-Studium an der TU Wien abgeschlossen.
Wir gratulieren auch auf diesem Wege sehr herzlichst und wünschen alles Gute im weiteren Berufs- und Bildungsleben!
Ja, die nächste Hürde bzw. das nächste Ziel ist schon auserkoren – ein Doktorat-Studium an der TU Wien.
Na, vielleicht folgt danach ein Kapellmeister(studium) ![]()
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(HaMa)
„Jahresrückblick“ 2020 / Prosit 2021
Ein Jahresrückblick in einem recht atypischen und hoffentlich einzigartigen Jahr 2020 gestaltet sich etwas schwierig. Aus musikalischer Sicht wäre ich mit dem dritten Satz schon beim Abschluss angekommen, aber so atypisch wie 2020 war, so atypisch wird auch der Rückblick. Ala „Hätt i, dat i, war i“ möchte ich auf eine Vergangenheit zurückblicken, die es so größtenteils nicht gegeben hat, aber die es womöglich gegeben hätte. Ein hypothetischer Blick zurück kann und sollte vielleicht eine Sicht für 2021 oder eher 2022 darstellen. Also wie eingangs erwähnt, wie wäre 2020 ohne dem kleinen Virus verlaufen.
Am 1. Jänner 2020 gesellte sich wieder eine größere Reisegruppe aus Deutschland im Steinfeldzentrum ein. Der Jahreswechsel konnte im GH Schwartz gefeiert werden, nach dem Katerfrühstück folgte ein kleines aber feines Neujahrskonzert durch den MV Breitenau. Was vor einigen Jahren als Notprogramm ins Leben gerufen wurde ist mittlerweile fixer Bestandteil und für den MVB der Startschuss ins Neue Jahr. Musikalisch war das Programm eher traditionell ausgerichtet, traf es ja bisher den Geschmack des größtenteils preußischen Publikums – einzig Thomas Maldet, der wieder durch Programm führte, musste wieder in die hochdeutsche Aussprechweise wechseln – wechseln musste er auch so manche Gags und Witze, da viele Zuhörer bereits zum wiederholten Male zum „Schwartzwirt“ kamen und uns am 01.Jänner lauschten.
Vor zig Jahren war es auch Tradition, dass die Breitenauer Musikanten den Seniorenball musikalisch umrahmten – in den letzten Jahren, teilweise durch Bundes- oder Landtagswahlen „torpediert“ fand dieser Ball seither an einem Wochentag statt, was den meisten (nicht pensionierten) Musikern die aktive Teilnahmen erschwerte. Mittlerweile sind Jahre ins Land gezogen und ein Gros der adressierten Musiker könnte vor oder auf der Bühne platznehmen – Nennen wir es einen Wink des Schicksals, dass die geplante Musikgruppe kurzfristig absagen musste und wir einspringen konnten. „Hermi, komm mit nach Bukarest“ durfte wieder erklingen.
Fixpunkt im Ballkalender ist der Bauernball in Breitenau – genau so fixiert ist die Eröffnung durch den MVB. Einzig die Frage, warum im Jahr 2020 der Ball-Gemeindekotter 3x so groß war und dennoch zum Bersten gefüllt werden konnte blieb offen.
In den vergangenen Jahren ist das Frühlingskonzert einem Sommerkonzert im Park „zum Opfer“ gefallen – da aber mittlerweile der Kalender im Sommer quasi überbucht wurde sind wir im Jahr 2020 wieder auf den Frühlingsturnus zurückgefallen – aufgrund der damit kürzeren Probezeit war auch die Vorbereitung intensiver – auch hier zeigte sich, dass wir nach einigen Jahren auf der moderneren Welle die traditionellen Bereiche nicht verlernt haben und auch das Publikum sich wieder danach sehnte.
Eine persönliche Randnotiz sei mir erlaubt, es ist gut so, dass Konzerte wieder ein Dach bekommen. Veranstaltungen im Freien haben neben der witterungsbedingten Abhängigkeit auch den Nachteil einer gewissen Sättigung erreicht. Antizyklisch handeln ![]()
In meiner Kindheit war die Erstkommunion immer von Feuerwehr und Musik begleitet worden – die einst unter Pfarrer Franz Berger gelebte Tradition wurde von der aktuellen kirchlichen Pfarrführung wieder aufgenommen und somit wurde auch die Kommunion wieder ein Fest mit und in der Gemeinde.
Unsere Schriftführerin hat sich einen neuen Nachname verliehen, sprich im April war ein Hochzeitsglockengeläute zu hören. Eigentlich wollte Petra dies im kleinsten und familiären Kreise feiern – natürlich haben wir uns daran gehalten, fast gehalten – ein kleines Ständchen und ein Blumengruß musste zum wohl schönsten Tag im Leben eines Paares doch überreicht werden.
Es folgten die Konzertmusikbewertung in Grünbach, die Florianimesse bei der FF Breitenau und erstmals ein Dämmerschoppen im Gut Gutrams. Ein schönes Ambiente ist hier in den letzten Jahr unweit von Schwarzau und Breitenau entstanden – auch ohne Dämmerschoppen sehenswert.
Wie immer gab es bei der Konzertmusik-Bewertung und unserer Darbietung ein Wechselbad der Gefühle und ein Auf-und-Ab beim Empfinden unseres Kapellmeisters.
Wie immer wäre durch eine noch bessere Konzentration der eine oder andere Zehntel-Punkt noch zu erreichen gewesen – gut, wenn man sich mit dem Erreichten nicht immer und nicht vollumfänglich zufrieden gibt. Auf der Habenseite galt wieder festzuhalten, dass wir ohne Fremdpersonal den Bewerb bestritten haben.
Ein altes Video (https://youtu.be/GnpVZpGi-kA von Erwin Kaminek, Sohn des ehemaligen Kapellmeisters ) war wohl der Auslöser, dass wir uns wieder für den 1.Mai-Aufmarsch in Wien beworben haben. Es war schon alles in trockenen Tüchern, als es in der Bundespartei und auch schon in der Vorbereitung zur Wien-Wahl zu Programmänderungen gekommen ist. So hatten wir unseren musikalischen Schwerpunkt nicht an der blauen Donau, sondern am blauen Kehrbach – nicht minder schön, aber mit Sicherheit mit mehr direkten Zuspruch aus der Gemeinde in Breitenau. Vielleicht helfen uns im Jahr 2021 oder 2022 so manchen Punschkrapferl-Präsente in der Umsetzung dieses Revivals weiter.
Das Parkkonzert wurde wie bereits oben erwähnt zum Frühlingskonzert umfunktioniert – ein Grund war wohl auch der Frühschoppen in Pitten im Rahmen der Vereinsfeierlichkeiten der dortigen Gemeinde.2020 stand für den Gesangsverein Pro Musica Breitenau auch im Mittelpunkt, galt es doch das 100-jährige Vereinsjubiläum zu feiern – Dass der MVB nicht nur musizieren konnte, sondern auch gesanglich sich was zutraut konnte im Sommer beim Fest des Gesangsvereins bewiesen werden – hier nochmals alles Gute und Gratulation zum 100. Geburtstag.
Mag sein, dass das Durchschnittsalter im Verein stetig dem Pensionsantrittsalter näher kommt – einerseits wird diese aber stets nach oben revidiert und andererseits gibt doch auch musikalischen Nachwuchs. Einen ganz kleinen Nachwuchs gab es bei unseren Kolleginnen Petra und Bettina. Pension, Ruhe, Kur usw führt unweigerlich zum Besuch von Parkkonzerten – im Juli durften wir wieder an der musikalischen Parkkonzertreihe in Bad Schönau teilnehmen. Schönes Wetter, wundervoller Park und zahlreiche Zuhörer – was will man als Musiker mehr.
Wem München zu weit weg ist, das Bier auf der Münchner Wiesn zu teuer ist, muss nicht weit reisen – im September fand die mittlerweile traditionelle Breitenauer Wiesn statt.
Musikalisch rundete ein Herbstkonzert das Jahr ab – als Kontrast zum Frühlingskonzert standen diesmal bekannte Film- und Musicalmelodien im Vordergrund.
Der letzte vorweihnachtliche Berührungspunkt mit der Bevölkerung war unser Weihnachtsliederspielen im Ortsgebiet in Breitenau. Wie jedes Jahr hatten wir einen Plan/eine Marschroute, einen Plan, den wir abermals zeitlich etwas strecken mussten und erst gegen 22:00 in der Linsern das letzte „Stille Nacht“ für 2020 aushallen gelassen haben.
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Wie gesagt, ein Rückblick, welchen es so nicht gegeben hat.
Das Jahr 2021 wird wohl besser verlaufen, aber noch nicht zur alten Normalität zurückführen – Zu ungewiss ist der weitere Verlauf der Pandemie und auch die Planungssicherheit für Veranstaltungen / von Veranstaltern.
Daher ist unsere Kalender für 2021 nach wie vor als leere Liste auf unserer Homepage vermerkt.
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(HaMa)









