Der MV Breitenau wünscht ein frühlingshaftes, schönes und frohes Osterfest!
Die Temperaturen werden das Ostereiersuchen „versüßen“. Einzig die Sommerzeit-Umstellung am kommenden Ostersonntag wird dies wohl nicht in den frühen Morgenstunden starten lassen.
—
HaMa
Ein Jahr neigt sich dem Ende zu, ein anderes Jahr scharrt in den Startlöchern. Erlaube mir die Grafik aus den Vorjahren, geringfügig adaptiert, wiederzuverwenden.
Wiederverwenden möchten wir auch die Dankesbotschaft und Wünsche für die kommenden Tage, Wochen und Monate.
Wir bedanken uns für die Teilnahme am 100-Jahre-MVB-Jubiläumsjahr 2023, für Ihren Besuch bei guter und nicht so guter Witterung und für Ihre Unterstützungen im vergangenen Jahr!
2024 wird mit etwas weniger Jubel und Trubel auskommen dürfen, aber die ersten Termine, Veranstaltungen und Feiern trudeln bereits herein.
Wir wünschen Ihnen daher alles Gute für das kommende Jahr, beste Gesundheit und auch die „Nähe“ zum MV Breitenau – wir freuen uns schon auf das eine oder andere Wiedersehen.
Zuvor gilt es aber gut ins neue Jahr 2024 hinüberzurutschen!

—
HaMa
.

—
HaMa
Rückblick Weihnachts-Blechbläsergruppen in Breitenau
Die vorweihnachtlichen Temperaturen im Dezember 2023 bis in den Februar 2024 hinein waren größtenteils wenig winterlich, daher hatte der Weihnachtsbaum wohl bei vielen nur eine kurze Anwesenheit im Hause. Je nach geistiger / geistlicher / werbe-empfindlicher Gesinnung wurde eben dieser auf schwedische Art entsorgt oder eher traditionell zu Maria Lichtmess (02.02 – 40 Tage nach Weihnachten – früher als Abschluss des weihnachtlichen Festkreises gesehen) abgeschmückt / abgeschminkt / zerschnitten / verpackt oder einfach der Luft entledigt.
Und nun der elegante thematische Sprung -> Vor rund 50 Tagen fand der musikalische Rundgang der Breitenauer Bläsergruppen durch das Gemeindegebiet von Breitenau statt.
Einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben oder etwas präziser formuliert Oberort, Mittelort und Unterort. Gestartet wurde um 14:30, bei „leider“ fast frühlingshaften Temperaturen, was eigentlich gegen die am Mann / an der Frau heftende Polarexpeditionsunterwäsche gesprochen hätte. Schlussendlich haben wir uns wieder in der Linsern gegen 20:00 wieder getroffen.
Wie jedes Jahr, ganz unabhängig von Wind und Wetter fanden auch einige Zuhörer den Weg nach draußen und lauschten unseren weihnachtlichen Klängen oder haben bei den Treffpunkten für Stärkungen aller Art gesorgt. Herzlichen Dank dafür.
Ein kleines Novum oder eher eine kleine Wiederbelebung war das Turmblasen bei der Firma Paul und Co. Kaum ein heute noch aktiver Musiker war „damals“ dabei, aber die Erzählungen und die Fotos von damals überstanden einige Jahrzehnte und nährten die Hoffnung dies wieder einmal veranstalten zu dürfen. Im 100. Bestandsjahr war es der Fall!





Es ist nicht mehr alltäglich, sonntags ein Firmengelände gemeinsam mit Werksverantwortlichen betreten und besuchen zu dürfen, daher auch im Nachhinein ein großer Dank für diese einmalige Gelegenheit. Für die teilnehmenden Kollegen war es jedenfalls ein schöner Blick und Gelegenheit! Ob es in der Tat „einmalig“ oder der Wiederbeginn ist, werden wir (und auch sie) im Dezember 2024 genauer wissen.
Bis dahin sind es aber rund 300 Tage.
—
Hama (abermals etwas verspätet, aber mit einem Bildungsauftrag rund um Maria Lichtmess)
Fotos: ZVg MVB bzw. Paul & Co Austira GmbH
.

—
HaMa
Rückblick Herbstkonzert 2023
Vor wenigen Wochen tanzte man im Steinfeldzentrum zum Ball der SPÖ Breitenau unter dem Motto „Die goldenen 1920er Jahre“ wohl noch den damaligen Modetanz Charleston.
In den 1920er Jahren war der MV Breitenau noch in den Kinderschuhen, ob damals Charleston am Programm stand, wissen wir nicht. Was wir aber nachweislich wissen, ist die Tatsache, dass ich noch keinen Rückblick auf 100 Jahre später geworfen habe.
Am 18.11. 2023 fand ebenfalls im Steinfeldzentrum das Jubiläumskonzert des MV Breitenau statt. Damit wurde auch das Jubel-Jahr abgeschlossen.

Es war kein Charleston im Programm, aber mit dem Achtung-Marsch eröffneten wir „heute“ wie auch wohl „damals“ das Konzert.
Da just 1923 auch Walt Disney sein Imperium gründete und seither viel Film- und Musicalmusik komponiert wurde, war dies ein musikalischer Schwerpunkt des Herbstkonzerts. Diese Parallele wurde Kapellmeister Christoph Berger erst später bewusst, denn genau dieses Genre traf auch den Geschmack unserer jungen und junggebliebenen Musikkollegen. Ein volles „Theater“ und im musikalischen Mittelpunkt standen „Jesus Christ, Aladin, Mary Poppins, König der Löwen, Frozen, Greatest Showman und ein Phantom der Oper“ umrahmt von Achtung-Marsch und dem traditionellen Breitenauer Bürgermarsch.
Ein Jubiläumskonzert bot auch den passenden Rahmen, einige Kollegen zu ehren und auszuzeichnen. Bezirkskapellmeister Neunkirchen – Wr. Neustadt Mag. Franz Reiterer (für NÖBV), Bürgermeister Robert Kwas und Vizebürgermeisterin Elke Schön (für die Gemeinde Breitenau) ehrten folgende Kollegen:
Seitens des NÖBV
• Ehrenzeichen für besondere Verdienste: Kurt Berger
• Ehrennadel in Bronze (für mind. 10-jährige Funktionärstätigkeit): Petra Graser, Markus Maier, Harald Maierhofer
• Ehrenmedaille in Bronze (für mind. 15-jährige Tätigkeit): Victoria Jägersberger, Christina Maldet
• Ehrenmedaille Zusatzspange für mindestens 50-jährige Tätigkeit: Harald Schiessl
Seitens der Gemeinde Breitenau
• Silbernes Ehrenzeichen: Norbert Weissenbacher Reinhard Trimmel Kurt Berger
• Goldenes Ehrenzeichen: Martin Kratochvil


Ein großes Dankeschön gilt ihrem / deinem Besuch und auch den anderen freundschaftlich verbundenen Vereinen aus Breitenau (Gesangverein Pro Musica Breitenau, Seniorenbund, Bauernbunds und der Freiwilligen Feuerwehr) für deren Wertschätzungen und Glückwünsche.




Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Festsaal im SFZ war auch für uns eine große Anerkennung und ein würdiger Schlusspunkt im Jahr 2023!

Fotos: ZVg Michelle Bauer
—
HaMa
.

—
HaMa
60 Jahre Ortsmusikkapelle Muthmannsdorf … und wir waren dabei.
Am 02.09.2023 feierten wir mit einigen Gastkapellen aus näheren Umgebung den runden Geburtstag der OMK-Muthmannsdorf www.omk-muthmannsdorf.at.

Nach dem Empfang gab es für uns ein Novum und eine Weltpremiere zugleich -> Ein sog. Monsterkonzert, wo alle teilnehmenden Musikanten drei Musikstücke dargeboten haben, wobei der „Struthi-Marsch“ erstmals öffentlich musiziert wurde.

Struthi?
Ab und an findet man bei Ausgrabungen etwas. So geschehen 1859 in Muthmannsdorf, wo man die Reste eines kleinen Raubsauriers gefunden hat, bisher einzigartig auf der Welt. Neben dem Bildungsauftrag durften wir das Gästekonzertprogramm einläuten und haben eine Mischung aus Gesangs- und Musikeinlagen zum Besten gegeben.
Wie auch schon bei unserem 100er Fest war das Zelt „gut“ temperiert, vorteilhaft war natürlich die Versorgung mit Getränken aller Art ![]()


Urlaubsbedingt waren wir etwas dezimiert und wollten mit einer klugen Aufstellung (Lücken in der Mitte) davon etwas ablenken.
„Leider“ wurden wir in Muthmannsdorf nicht nur von links, rechts, vorne und hinten betrachtet, sondern auch von oben.
Ich hoffen, dass wir einen Mitschnitt der Drohnenaufnahmen bekommen werden um künftig besser getarnt zu sein ![]()
Manche Kollegen sind wahrlich direkt aus dem Urlaub zurückgekehrt, da sie selbst vor Ort waren, aber das zugehörige Instrument „vergessen“ wurde. Zu „Struthis“ Lebzeiten, vor 70 Mio Jahren ein Problem – heutzutage per PKW (sprichwörtlich) schnell lösbar ![]()
—
HaMa
Liegt das Jubiläumsfest wirklich schon ein Monat zurück?
Vor 100 Jahren waren vielleicht Wetter-Extreme, größere Temperatur-Pendelausschläge oder gar der Begriff „Klimawandel“ nicht Hauptthemen im gesellschaftlichen Leben. Man hatte eher andere „greifbarere“ Probleme zu lösen um durch den Alltag zu kommen. Ein wenig dürfen wir aber 100 Jahre später dennoch, „auf gut Österreichisch“ jammern – am Jubiläumsfestwochenende 08. und 09. Juli war es außergewöhnlich heiß, ein Monat später hätte man Glühwein und Ofenerdäpfel auf die Getränke- bzw. Speisekarte platzieren können. Ein Mittelmaß aus Sicht der Temperatur war wohl nicht ein- bzw. bestellbar.

Fotos unter https://photos.app.goo.gl/sLTnaNSzAuKqi81y6 ersichtlich.
Bei Stimmung und guter Laune wollten wir aber sehr wohl über dem Mittelmaß agieren. Dafür sorgten zahlreiche Gäste, Musikkollegen und die Bevölkerung aus Breitenau sowie der näheren Umgebung. „Auf gut Breitenauerisch“ werden Festivitäten im Park in Breitenau stets gut besucht und somit wurde je nach Sonnenstand und Temperatur die passenden Sitzgelegenheiten gesucht und gefunden. Ein Park wie in Breitenau bietet hierfür mehrere Möglichkeiten, aber auch aus dem „fernsten“ Winkel des Festgeländes konnte man den musikalischen Darbietungen gut folgen.
Herzlich begrüßen durften wir am Samstag die Trachtenkapelle Flatz, den MV Bergknappenkapelle Grünbach am Schneeberg, den Musikverein Hettmannsdorf-Würflach, den Musikverein Kilb, den MV Natschbach-Loipersbach, die Pittentaler Blasmusik und die Trachtenkapelle Puchberg am Schneeberg. Alle Vereine starteten am Kirchenplatz in Breitenau und marschierten mit klingender Marschmusik durch den Mittelort zum Park. Dort durften wir sie herzlichst offiziell empfangen. Nach dem Empfang folgte der Programm-Block der Gästekonzerte, wo aus meiner Sicht jeder Verein ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm mit der einen oder anderen Überraschung dargeboten hat.
Ein besonderer Dank gilt auch den Kindern und Musikschülern aus Breitenau, die in den Tagen zuvor für jeden Verein entsprechende Ankündigungstafel angefertigt hatten – Tolle Arbeit und gute Leistung die Kapellen im Hintergrund in „Zaum zu halten“ und ans richtige Ziel zu führen!

Kurz nach Ferienbeginn durften wir auch etwas für die Geographie-Nachhilfe in Niederösterreich leisten – spätestens seit Samstag, wissen sehr viele, dass es die Marktgemeinde Kilb im Bezirk Melk samt einer tollen Musikkapelle gibt. Auch deren Beitrag zur Stimmung sowie die Klatsch-Choreographien samt interessanter Heurigenbank-Aufbauten bleiben in Erinnerung.
Wir konnten diese Klatsch-Choreographie abermals nicht doubeln, geloben aber Besserung für die hoffentlich ausstehende Gegeneinladung nach Kilb. Würde mich nicht wundern, wenn der MV Kilb nun die eine oder andere Anfrage aus dem südlichen Niederösterreich bekommen wird.
Den Abend rundete die Gruppe „Dogehta Musik“ aus dem Pielachtal ab. Als Teilnehmer beim vorjährigen Woodstock der Blasmusik brauche ich zum Programm, zum Inhalt und zum Aufheizen der Stimmung von Dogehta Musik nicht viel erzählen. Obwohl die Außentemperatur am Abend gesunken ist wurde im Festzelt ordentlich „eingeheizt“.
Danke an alle teilnehmenden Musikvereinen, Musikkollegen den Besuchern und Gästen für einen gelungenen Jubiläumssamstag!
Der darauffolgenden Sonntag wurde etwas klassischer begangen – mit dem Musikverein Frauenkirchen durften wir nach vielen Jahren wieder alte Musikfreunde aus dem Burgenland begrüßen. Aus dem Burgenland mitgebracht wurde auch eine gesellige Stimmung mit einer schönen Programmauswahl samt einigen Gesangseinlagen, die auch zum Mitsingen anregten. „Leider“ war auch am Sonntag der Hitzepegel etwas höher, daher verirrten sich weniger Gäste direkt ins Festzelt, aber die guten Klänge fanden ihren Weg ins Freigelände zu den Besuchern und Gästen. Normalerweise sind wir (MVB) bei so manchen Buschauffeur gefürchtet die Abfahrt zu sehr hinauszuzögern, aber scheinbar gelingt dies auch den Freunden aus Frauenkirchen.

Nach dem Frühschoppen wurde noch das Fest auf geselliger Art und Weise, mit Wein und Gesang zum „Ausklang“ gebracht.
Fotos: https://photos.app.goo.gl/sLTnaNSzAuKqi81y6
Es ist nahezu unmöglich sich bei allen hier persönlich und namentlich zu bedanken, daher herzliches Dankeschön an alle die bei Vorbereitung, Nachbereitung und am Fest selbst beteiligt waren.
Einen kleinen ABC-Versuch wage ich dennoch:
A … jedem Adabei, da eben dabei war
B … Bankaufstellern, Besucher
C … Catering Service
D … Dogehta
E … Elektriker (ohne Strom ka Musi), Ehrenmitgliedern hier unten und „oben“
F … Freunden aus Frauenkirchen, der Fotografin Michelle Bauer, Feuerwehr Breitenau für die Sicherung
G … Gästen, „Glasl“-Abwäscher, Gesangseinlagen, Gemeinde Breitenau
H … Helfer (sichtbar und unsichtbar)
I … Ihnen
J … Jugend
K … Kinder/Jugend der Musikschule/Kindergarten für die gelungene Präsentation, den Kellnern
L … Langjährigen Freunden, Gönnern und Sponsoren des MVBs, „Lost and Found“ von Musikern, Musikinstrumenten, Noten und Bekleidung
M … Musiker der teilnehmenden Kapellen, den neuen und alten Musibärn
N … für die Nachspeisen
O … Organisationsverantwortlichen die zum Gelingen beigetragen haben
P … Parkanlage, welche ein passenden Ambiente für das Fest darstellte
Q … Ferngebliebenen Querulanten
R … Rettung aller Art
S … Sicherheitsdienst, Sponsoren, Schankpersonal, Sonnenschirmen
T … Tobola-Spendern, Tellerabwäschern
U … Umgebung im Parkbereich für die Geduld und das Verständnis etwas länger zu feiern
V … VIP für den Besuch (wer sich auch immer als VIP fühlen darf
), Vertretern örtlicher Vereinen
W … Weinkostpersonal
X … Xylofonspieler (ich hoffe, dass jemand am Schlagzeug eines mitgenommen hat)
Y … Yvonne (ich hoffe, dass jemand mit diesem Vornamen zu Gast war)
Z … Zeltaufsteller / Zeltservice
Vorschau:
Aktuell ist der Probenschwerpunkt auf das Jubiläumskonzert im Herbst (18. Nov. 2023), welches auch das Jubiläumsjahr 2023 abrunden wird dürfen.
—
Hama
Quellverweis:
Fotos wurde vom Verein selbst erstellt, zur Verfügung gestellt oder von der jungen Fotografin Michelle Bauer im Laufschritt geschossen (siehe Wasserzeichen) – Vielen Dank!
–
– NACHRUF – FRANZ PLANK – GERHARD JÄGERSBERGER –

– FRANZ PLANK –
Wie eng Freud und Leid, Jubel und Trauer sein können, mussten wir leider vor wenigen Tagen erfahren.
Mitten in den Vorbereitungen zum Jubiläumsfest ereilte uns die Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied und Ehrenmitglied Franz Plank am vergangenen Dienstag uns allen vorausgegangen bzw. vorausmarschiert ist.
Ich denke, jeder der Franz („Wastl“) kannte, hat seine eigene persönliche Erinnerung, daher sind meine folgenden Zeilen eher subjektiv, werden sich aber mit vielen Eindrücken anderer Mitmenschen / Kollegen treffen.
Franz war für mich äußerlich betrachtet ein Mensch mit der einen oder anderen Rundung, innerlich mit so manchen Ecken und Kanten, aber mit einer Überdosis an Hilfsbereitschaft und Blasmusik im Blut versehen. Als ich als junger Musikant zum MVB hinzugestoßen bin, verkörperten er und seine damaligen Alterskollegen die typischen Blasmusikanten, die die Bedürfnisse nach Geselligkeit und Unterhaltung am Besten adressieren konnten. Über viele aktive Jahren war er ein fixer Bestandteil in jeder kleinen Gruppe oder Gruppierung des MVBs – eine Epoche die gespickt mit Tanzmusik-Bällen, und traditionieller Blasmusik war.
Ein Verein, wie der Musikverein, braucht Kollegen, die neben den musikalischen Fähigkeiten auch handwerklich begabt sind. So manche Aufbauten, Reparaturen und selbst das Kirtagbaumaufstellen tragen / trugen seine Handschrift. Gerade bei den Vorbereitungen zum Jubiläumsfest wurden wir mit so manchen Gegenständen „Made by Franz“ an sein Wirken erinnert.
Mancher Kollege verwendete in den vergangenen Tagen Formulierungen wie z.B. „Ein Original sei gegangen.“ oder „Eine Breitenauer Legende ist nicht mehr.“.
Vor allem letzte Aussage zeigt seinen Stellenwert in der Gemeinde Breitenau auf, da er als geselliger Mensch das fröhliche Miteinander suchte, jedoch immer seine Meinung und seinen Standpunkt vertreten hat. In meiner Zeit als Schriftführer war der Punkt Allfälliges bei Generalversammlungen nahezu „gefürchtet“, da Franz hier die Möglichkeit der freien Wortwahl oft nutzte, Themen anzusprechen, die ihn selbst und damit auch „seinen“ MVB bewegten. Vieles davon schärfte unseren Sinn bzw. eröffnete uns einen anderen Blickwinkel, blieb uns aber vor allem in guter Erinnerung. Mit den Jahren kam die eine oder andere körperliche Hürde hinzu, die es zu überwinden galt. Aber sein erster Schritt nach dem Meistern von Hürden war immer die Kontrolle, ob er noch in gewohnter Art und Weise mit dem Tenorhorn musizieren konnte.
In Abstimmung mit der Trauerfamilie stand in diesem Wochenende „sein“ Verein im Vordergrund und wir alle sind der Meinung, dass Franz es genau so haben wollte. – Ein Fest, an dem er nicht in unserer Mitte seinen Platz einnahm, sondern in unseren Herzen. In der kommenden Woche wird die Feierstimmung andächtigem Gedenken weichen.
Im Jahr 1964 wurde Franz als aktives Mitglied im MVB aufgenommen, in dem einige Jahre zuvor schon sei Bruder Johann mitwirkte. Seine aktive Laufbahn endete im Jahr 2016, welche direkt in die Ehrenmitgliedschaft führte. Mit über 50 Jahren aktiven Wirkens ist es selbstredend, dass Franz über die Jahre hinweg viele Ehrenmedaillen des NÖBVs verliehen bekommen hat.
Franz, für Dich ist wohl musikalisch formuliert, das irdische „Fine“ erreicht.
In unserer Erinnerung an Dich werden wir zum „Da Capo“ springen und Dein Andenken in Ehren halten.
Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt der Trauerfamilie und den Angehörigen!
Kleine Richtigstellung im Nachhinein: Franz war 1981-1983 kurzzeitig Obmann-Stv, hatte zuvor und danach auch Positionen des Archivars und Beisitzer inne.
– GERHARD JÄGERSBERGER –
Mitten in der Verarbeitung des überraschenden Ablebens von Franz Plank ereilte uns bereits die nächste Trauermeldung.
Über viele Jahre hinweg durften wir eine Auszeit von Abschieden erleben, daher stellt dieses weitere traurige Ereignis eine neue, belastende Situation für uns alle dar.
Am vergangenen Wochenende, als wir bereits auf ein gelungenes Jubiläumsfest im Park zurückblickten, hat unser geschätzter ehemalige Kollege und Kapellmeister Gerhard Jägersberger die Augen für immer geschlossen.
Da vieles vor meiner Zeit war und vor allem Gerhard wohl vielen jungen Kollegen (und Lesern) wenig bekannt ist, habe ich einen Blick in die Protokolle des MVB geworfen.
Gerhard („Poldl“) Jägersberger wurde 1972 in den MV Breitenau aufgenommen, wo bereits sein Vater Leopold eine musikalische Stütze darstellte.
Die 1970er Jahre würde ich sogar als Grundstock der damaligen „Next Generation“ des MVB ansehen, da neben Gerhard auch noch andere Kollegen, die heute noch einen Fixpunkt im MVB darstellen, zum Musikverein gestoßen sind.
Wie auch der unlängst verstorbene Franz Plank war Gerhard musikalisch vielseitig begabt (Gitarre, Flügelhorn, Trompete, Tenorhorn, Bass … ), so erklärt sich auch sein Interesse an Gruppierungen abseits des MVB.
Bei den sog. Föhrenwald Musikanten teilten sich Franz und Gerhard über viele Jahre hinweg einen Platz auf der Bühne.
In dieser Zeit gab es kein Steinfeldzentrum und auch kein Musikerheim. Das gesellschaftliche Leben konzentrierte sich auf das Volksheim bzw. das Gasthaus Sindlhofer, in dem kleine Konzerte, der Oktoberschoppen, aber auch die Probentätigkeit ihren Platz fanden.
Der Begriff „Next Generation“ trifft wohl auch auf seine Zeit als Kapellmeisters zu. 1983 übernahm Gerhard das Amt vom damaligen Kpmst Anton Kaminek und übte dieses
bis 1992 in der ersten Reihe und anschließend bis 2004 als Kpmst-Stv aus. In dieser Zeit legte Gerhard insbesonders den Fokus auf die Auswahl der passenden Konzertstücke, aber auch auf die Teilnahme an Konzertwertungsspielen samt steter musikalischer Verbesserung und der Suche nach neuen Herausforderungen. Dem Engagement in die Jugendarbeit des MVBs und dem guten Verhältnis zur ortsansässigen Musikschule ist es zu verdanken, dass in dieser Zeit einige Nachwuchsmusiker zu neuen Stützen reifen konnten.
Sehr oft erinnerte Gerhard an den Stellenwert der Disziplin, des regelmäßigen Probenbesuch und des Miteinanders, also an Werte, die schon vor seiner Zeit im Musikverein, wie auch heute noch essentielle Bestandteile des Erfolgs gemeinsamen Musizierens sind.
Gerhard war, den Protokollen zufolge, eher sachlich, kurz angebunden und akribisch bei der Notenauswahl, was u.a. mit der Anpassung von Musikstücken auf die jeweilige Besetzung des MVB hin erwähnt wurde. In den 2000er Jahren gab es aus beruflichen Gründen eine schrittweise größer werdende Distanz zum aktiven Musizieren im Musikverein. In den Folgejahren rückten seine Interessen, seine (Vor)liebe(n) und auch sein Lebensmittelpunkt mehr und mehr einige Breitengrade Richtung Asien. Wer sein Facebook-Profil kennt, kann leicht erkennen, dass ihn die Kultur, das Land und auch das thailändische Essen inspirierten.
In den Phasen seiner „Österreich-Urlaube“ suchte er jedoch punktuell den Kontakt zum MVB bzw. zu ehemaligen Mitgliedern und interessierte sich für die Entwicklung des Musikvereins.
Unglücklicherweise wurden die gesundheitlichen Probleme in den vergangenen Jahren größer und schwerwiegender, was zu zunehmenden Einschränkungen in seinem Alltag und Wohlbefinden führte.
Noch vor wenigen Monaten, als ich ihn zufällig getroffen habe, zeigte er Zuversicht, frohen Mut und eine gewisse Portion Fernweh nach Thailand.
Obwohl Gerhard schon einige Jahre kein aktives Mitglied mehr ist, ist die Anzahl der Weggefährten der 1970er – 1990er Jahre groß und somit auch die Betroffenheit seines überraschenden und frühen Ablebens.
Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt der Trauerfamilie und den Angehörigen / Freunden in Nah und Fern!
ขอแสดงความเสียใจอย่างสุดซึ้ง กับครอบครัว Jägersberger!











